Die eine Person findet einen Geruch angenehm, die andere findet den selben Geruch abstoßend. Geschmäcker sind ja nun mal verschieden. Über Gerüche, die ich persönlich mag, habe ich neulich ein Zine gemacht – Das schnellste Zine in meiner Zine Karriere, denn ich glaube es war nach 15 Minuten fertig.


Erzählungen besagen, dass ich als Kleinkind davon abgehalten werden musste, am Kohlenanzünder für den Kachelofen zu schnüffeln.
Ein Herz für Abgase von LKW und Zweitaktern.

Ein weiteres Highlight der Gerüche sind Lacke – von Nagellack bis zu Graffiti-Sprühfarben.
Ein schöner Geruch, den man im Sommer häufig riechen kann, ist frisch gemähtes Gras.

Knoblauch ist nicht nur lecker, er riecht auch besonders gut. Sowohl pur, im Essen oder nach der Zubereitung an den Fingern.
Nivea Creme als der „Original Creme Geruch“ ist einfach der beste.

Der werkstattartige Geruch unten in der U-Bahn ist eine Mischung aus Schmiermitteln, Gummi und sonstigen Mitteln. Sehr speziell und überall ähnlich.
Wonach es riecht, sobald man die Treppen zur U-Bahn runtergeht, musste ich erstmal recherchieren. Es ist ein ganz eigener Geruch und er ist in jedem Tunnel sehr ähnlich, egal ob in London, Hamburg oder Berlin.
Nicht jede:r mag chemische Gerüche, aber einige Menschen schon. Warum ist das so? Es ist wohl so: Lösungsmittel wirken leicht betäubend auf das Nervensystem. Das wiederum aktiviert einen Bereich im Gehirn, der eine Mini-Dosis vom Glückshormon Dopamin ausschüttet. Deswegen freut man sich über diese Gerüche und das Gehirn signalisiert „Oh, ..das war irgendwie gut!“. Ich rede selbstverständlich nicht davon, diese Dämpfe regelrecht zu schnüffeln (Disclaimer: Das sollte man nicht tun. Es ist sehr ungesund.), sondern von alltäglichen Mengen, die einem unterwegs begegnen.

