Als ich neulich ein bisschen durch Instagram gescrollt habe, auf der Suche nach neuen Zines und Inspiration, ist mir ständig Caribbean Blue von Enya (YouTube) begegnet. Scheinbar hat irgendjemand dieses Lied von 1991 ausgegraben und es ist zum Trend geworden. Und was soll ich sagen. Ich hatte noch nie einen Faible für Enya, aber das Lied hat mich genau zur richtigen Zeit in meiner endlosen Müdigkeit abgeholt. Es ist schön ruhig und verträumt und hat diesen beruhigenden, gleichbleibenden Rhythmus. 100x Endlosschleife später habe ich davon inspiriert ein Zine mit Collagen gemacht.

Die Bilder habe ich in verschiedenen Datenbanken mit Public Domain Bildern recherchiert (wie z.B. die Biodiversity Heritage Library). Das sind Bilder, bei denen zum Beispiel das Urheberrecht erloschen ist, weil die Urheberin/Urheber seit über 70 Jahren tot ist oder die Bilder anderweitig zur freien Verwendung freigegeben wurden. Dort findet man auch viele der schönen botanischen Illustrationen, die man häufig sieht. Eine richtige kleine Schatzkiste und perfekt, wenn man ohne kommerzielle Absichten einfach nur basteln möchte.
Ich habe mir ein paar der Bilder ausgedruckt, Teile ausgeschnitten und für die Collagen neu zusammengeklebt.

Bei meinen Recherchen zu dem Lied habe ich außerdem rausgefunden, dass Enya in Irland in einem großen Schloss lebt, alleine mit ihren Katzen. Sie hat außerdem wohl monatelang an einzelnen Songs gearbeitet, weil sie hunderte Tonspuren übereinander gelegt hat, damit die Lieder so chor-mäßig klingen. Jetzt würde ich gern mehr über sie erfahren, aber sie lebt so zurückgezogen, dass es gar nicht viel zu lesen gibt. Aber falls doch jemand eine Doku oder Biografie-Podcast über Enya kennt, schreib mir gerne eine Mail. Ich bin bereit für dieses Rabbit hole.


