Neulich hatte ich den Gedanken, dass das mit meinem Blog gar nicht so geplant war. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass ich hauptsächlich schreiben würde. Und dann habe ich fast zeitgleich begonnen, Zines zu machen. Und jetzt kann ich nicht mehr aufhören. Kurz hatte ich die Sorge, wie lange wohl mein Webspace ausreichen wird, wenn jeder Beitrag so viele Bilder enthält – aber dann fiel mir ein, dass ich ich bin und dieses neu gewonnene Hobby nicht für immer existieren wird 😅 Und jetzt habe ich Angst, dass ich bald keine Lust mehr habe, Zines zu machen. Denn, ich muss wirklich sagen: Ich liebe Zines. Es macht so viel Spaß, dass ich mich auf nichts festlegen muss. Auf keinen Stil, auf kein Medium, auf kein Thema. Bis jetzt liegen 16 Mini-Zines in meiner Kiste und keins gleicht dem anderen. Das ist das beste Hobby, das ich je hatte.
Little Pattern Gallery ist ein Art-Zine mit Linoldrucken. Jede Seite enthält ein Muster oder Ornament, das ich aus einer Schnittplatte geschnitten und dann gedruckt habe.

Hinterher habe ich mit Stiften noch kleine Elemente dazu gemalt, weil das Druckergebnis ganz anders aussah, als ich es mir vorgestellt hatte. Und natürlich ging mein Plan nicht auf, den gesamten Druck mit allen Mustern direkt als Zine zu falten, denn ich habe wie immer vergessen, dass Linoldrucke spiegelverkehrt sind. Und dann wäre das Titelbild ein ganz anderes gewesen, als ich wollte. In dem Moment war ich nur froh, dass ich keinen Text mit drauf hatte. Es ist mir schon zu oft passiert, dass ich einen Linolschnitt ein zweites mal machen musste, weil der Text verkehrt rum war. Lerneffekt gleich null.


Resteverwertung
Bei diesem und dem Hof-Zine sind ein paar Reste angefallen, die ich zu schade zum Wegschmeißen fand. Also habe ich kurzerhand Visitenkarten gebastelt mit meiner Website drauf. Nicht dass ich welche brauchen würde, aber da sind sie nun 😄


